Strassen im Stuttgarter Westen

Kennen Sie die Straßennamen im Westen und Ihre Bedeutung? (im Aufbau)
Am Kräherwald
zwischen Feuerbacher Weg und Botnanger Straße
1905
nach dem schon im 15.Jahrhundert erwähnten Flurnamen
Arndtstraße
zwischen Vogelsang- und Bebelstraße
1899
nach dem Dichter, Schriftsteller und Publizisten Ernst Moritz Arndt (1769-1860), der 1848 in das Frankfurter Parlament gewählt worden war.
Augustenstraße
zwischen Paulinen- und Rotebühlstraße
1841
nach der Prinzessin Auguste von Sachsen-Weimar-Eisenach (1826-1898), die als jüngstes Kind von König Wilhelm I. von Württemberg und Königin Pauline in Stuttgart geboren wurde und 1851 den Prinzen Hermann von Sachsen-Weimar-Eisenach geheiratet hat, mit dem sie auch in Stuttgart lebte.
Bebelstraße
zwischen Hasenberg- und Botnangwer Straße
1946
nach dem Mitbegründer und Führer der SPD August Bebel (1840-1913).
Die Straße hieß zuvor Moltkestraße.
Beethovenstraße
zwischen Alte Stuttgarter Straße (Botnang) und Botnanger Straße
1938
nach dem Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827). Die Straße hieß zuvor Neue Stuttgarter Straße.
Bergheimer Steige
zwischen Solitudestraße (Weilimdorf) und Schloß Solitude
um 1930
nach dem Bergheimer Gutshof
Berliner Platz
zwischen Breitscheid-, Silcher-, Schloß- und Büchsenstraße
1956
nach der Stadt Berlin
Bismarckplatz
zwischen Bismarck-, Schwab-, Vogelsang- und Elisabethenstraße
1884
nach dem Reichskanzler und Gründer des Deutschen Reiches Fürst Otto von Bismarck (1815-1898)
Bismarckstraße
zwischen Senefelderstraße und Ludwigstraße
s.a. Obere Bismarckstraße und Klugestraße
1884
siehe Bismarckplatz
Blauer Weg
beginnt an der Hasenbergsteige
1932
nach der blauen Wegmarkierung des Schwäbischen Albvereins
Botnanger Steige
zwischen Botnanger Straße und Botnanger Straße 50-82
1901
nach Stuttgart-Botnang
Rest der alten Verbindungsstraße Stuttgart-Botnang
Botnanger Straße
Herderstraße und Lindpaitner Straße
1920
nach dem Stadtteil Botnang
Breitscheidstraße
zwischen Willi-Bleicher-Straße und Schwabstraße
1946
nach dem SPD-Politiker und Reichstagsabgeordneten Rudolf Breitscheid (1874-1944), der bei einem Luftangriff im KZ Buchenwald ums Leben kam.
Die Straße hieß zuvor Militärstraße.
Buchenhofstaffel
zwischen Rotenwaldstraße und Hasenbergsteige
nach dem früheren Ausflugslokal und Luftkurhotel an der Hasenbergsteige
Buschlestraße
zwischen Augustenstraße und Reinsburgstraße
1957
nach dem Möbelfabrikanten Eugen Buschle (1849-1906)
Cäsar-Flaischlen-Straße
zwischen Hauptmannsreute und Herdweg
1924
nach dem in Stuttgart gebroenen Dichter Cäsar Flaischlen (1864-1920)
Chamissostraße
zwischen Stirnbrandstraße und Markelstraße
1934
nach dem Dichter und Naturforscher Adalbert von Chamisso (1781-1838)
Claudiusstraße
zwischen Vogelsang- und Rosenbergstraße
1899
nach dem Volksschriftsteller Matthias Claudius
Diakonissenplatz
zwischen Rosenberg-, Silberburg, Forst- und Falkerststraße
1900
nach dem angrenzenden Diakonissenmutterhaus und dem Diakonissenkrankenhaus
Dillmannstraße
zwischen Herdweg und Hölderlinstraße
1900
nach dem Oberstudienrat und Gründer des Realgymnasiums, des heutigen Dillmann-Gymnasiums Christian von Dillmann (1829-1899), der hier wohnte.
Doggenburgstraße
zwischen Am Kräherwald und Zeppelinstraße
1911
nach der in der 2.Hälfte des 19.Jahrhunderts auf der Feuerbacher Heide errichteten Züchterei für württembergische Hatzrüden (Jagdhunde).
Dürrstraße
bei Klüpfelstraße
1929
Eichendorffweg
zwischen Scheffel- und Markelstraße
Elisabethenstraße
zwischen Ludwig- und Gutbrodstraße
Esperantostraße
bei Unter dem Birkenkopf

wird fortgesetzt